Im Rahmen des Moduls „Digitales Entwerfen“ an der Hochschule Augsburg wurde der Umbau des G-Gebäudes als Entwurfsaufgabe bearbeitet. Ziel war es, ein repräsentatives Gebäude zu gestalten, das sowohl funktional als auch gestalterisch den Anforderungen einer modernen Hochschulinfrastruktur gerecht wird. Im Mittelpunkt stand die Planung einer Roboterhalle, die als zentrale Einrichtung für Forschung und Lehre dienen soll und dem Gebäude eine klare technische Ausrichtung verleiht.
Die bestehende Struktur des Gebäudes wurde nicht vollständig verworfen, sondern in Teilen erhalten. Vor allem die ursprüngliche Aufteilung wurde an einigen Stellen übernommen und sinnvoll weiterentwickelt, um eine Verbindung zwischen Altbestand und neuen Anforderungen herzustellen. So entstand ein Entwurf, der respektvoll mit dem Bestand umgeht und gleichzeitig neue räumliche Qualitäten schafft.
Gestalterisch prägend ist die geplante Glasfassade, die dem Gebäude eine offene und transparente Wirkung verleiht. Ergänzt wird sie durch eine begrünte Fassade, die nicht nur optisch Akzente setzt, sondern auch funktionale Vorteile wie Verschattung und Mikroklimaverbesserung bietet. Beide Elemente tragen dazu bei, das Gebäude als modernen, zukunftsorientierten Lern- und Forschungsort zu positionieren.